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Wohnzimmerrenovierung 2026

 

Nach langer Vorplanung und viel Arbeit präsentiert sich nun endlich das große Wohnzimmer in Burlage in neuem Gewand.

 

Zwischen Weihnachten und Neujahr 2025/26 wurde der Raum entkernt. Das heißt, die Wandvertäfelung, div. Tapetenschichten, Fensterleibungen, Kachelofen, tlw. Gefache und der Fußboden (PVC, Nadelfilz, Linoleum, Spachtelmasse und alte Holzdielen) wurden entfernt.  Ein kleiner Teil konnte auch schon da schon erneuert werden: Kabel, Elektrik und Gipskartonplatten an der Decke. Zuvor wurden schon die alten Heizkörper abgebaut.

 

Dann haben wir den Raum an die professionellen Handwerker übergeben. Zuerst kam der Tischler und hat die im Sand liegenden Holzbalken ausgerichtet und z.T. ersetzt und den Untergrund (OSB-Platten) für den neuen Fußboden verlegt.

 

Danach war Trockenbauer am Zug. Die Wand zum Esszimmer und die Außenwand wurden mit einer Leichtbauwand abgestellt und isoliert, außerdem haben sie neue Fensterbänke montiert. Zwischendurch hat der Klempner um die neuen Heizungsrohre zu verlegen. Nachdem die Trockenbauer mit ihrer Arbeit fertig waren konnten die neuen Heizkörper angebracht werden, denn nun kam der Maler und dafür war es gut, dass der Raum wieder vernünftig geheizt werden konnte. Denn die übrigen Wände und auch der Durchgang mussten neu verspachtelt, geschliffen, tapeziert und gestrichen werden. Bei den alten Wänden und dem Lehmputz keine leichte Aufgabe. Zwischendurch waren wir immer wieder mal vor Ort um z.B. die Schalter und Steckdosen zu installieren, Material zu bringen, das „Ofenbild“ vorzubereiten, … anschließend kam noch einmal der Tischler und hat die neuen Eichendielen verlegt.

 

Als alle Handwerker mit ihrer Arbeit fertig waren konnten wir Ehrenamtler/innen noch einmal tätig werden um den Raum dann auch gemütlich und wohnlich einzurichten. Gardinen und Bilder wurden wieder aufgehängt, die Schalter- und Steckdosenabdeckungen montiert, die neuen Möbel zusammengebaut und als Andenken an den alten Kachelofen die vorderen Kacheln auf eine Holzplatte geklebt und das „Ofenbild“ wieder in die ursprüngliche Ecke gehängt.

 

Nebenbei haben wir noch die restlichen Arbeiten erledigt die immer anfallen um das Haus für die kommende Saison startklar zu machen.

Alles hat super geklappt, es gab keine großartigen Überraschungen wie es bei einem ≈230 Jahre alten Haus durchaus hätte sein können, die Absprachen mit den Handwerken haben gut funktioniert und wir sind (fast) pünktlich fertig geworden.

In das Wohnzimmer sind ca. 370 Stunden ehrenamtlicher Arbeit vor Ort geflossen plus die Zeit für Planung, Koordination und Materialbeschaffung vorher und während des Umbaus.

Insgesamt waren 17 fleißige Helfer/innen am Start. Vielen Dank für Eure tatkräftige Unterstützung.

 

Die Renovierung des Wohnzimmers wurde vom Land Niedersachsen und der Stadt Osnabrück finanziell gefördert.

 

Christine und Jens Frye gen. Reitemeier